Jun 25 2009



Freispruch für ROBIN WOOD-Aktivisten

Category: Aktuellursel @ 16:29

Kletteraktion gegen neuen Kohlekraftwerksblock in Mannheim war kein Hausfriedensbruch

Die vier ROBIN WOOD-AktivistInnen, die am 14. Oktober 2008 gegen den Bau eines neuen Kohlekraftwerksblocks in Mannheim protestiert hatten, müssen keine Geldstrafe zahlen. Das hat heute das Amtsgericht Mannheim entschieden.

Das Gericht hatte den Vieren nach der Aktion einen Strafbefehl wegen Hausfriedensbruchs geschickt, wonach drei von ihnen ohne mündliche Verhandlung je 450 Euro hätten zahlen müssen, der vierte sogar 900 Euro. Gegen diese strafrechtliche Verfolgung ihrer Klimaschutz-Aktion hatten sich die UmweltschützerInnen mit einem Einspruch gewehrt – und hatten damit heute Erfolg! ... weiterlesen


Jun 24 2009



Demo in Berlin: Mal richtig abschalten

Category: Aktuellursel @ 15:39

Jun 24 2009



Demo in Neckarwestheim

Category: Termineursel @ 12:20

Treffpunkt: Bahnhof Kirchheim/Neckar
Am 4. Juli 2009 findet in Neckarwestheim eine große Kundgebung gegen Atomenergie statt. Hierzu ruft ein breites Bündnis aus Bürgerinitiativen, Umweltverbänden und Parteien auf. Im Mittelpunkt der Forderungen steht die Abschaltung des 1976 in Betrieb gegangenen Atomreaktors Neckarwestheim I.

Nach dem derzeit geltenden Atomgesetz muss der Stromkonzern EnBW den Altreaktor Neckarwestheim I nach der Produktion einer Reststrommenge von circa 6,4 Milliarden Kilowattstunden (Stand 1.1.09) stilllegen. Diese Strommenge wäre bei störungsfreiem Volllastbetrieb in etwa einem Jahr produziert. Danach erlischt die Betriebsgenehmigung. Die EnBW will diese Rechtslage nicht akzeptieren und drängt auf eine Laufzeitverlängerung.
Auch viele Politiker und Wirtschaftsverbände setzen sich für einen Weiterbetrieb der zur Abschaltung anstehenden Meiler ein und wollen deshalb nach der Bundestagswahl das Atomgesetz ändern.

Hiergegen will die geplante Demonstration im Vorfeld der Wahl ein Zeichen setzen. Motto: „Atomkraftwerk Neckarwestheim I stilllegen – Laufzeit nicht verlängern – Atomausstieg jetzt und überall“. Der aktuell verbreitete ausführliche Aufruf fordert die „vertraglich vereinbarte“ Stilllegung des Atomkraftwerks und setzt sich ein für eine Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Energiesparen. Außerdem wird auf die Gefahren der Atomkraft hingewiesen. Unter anderem werden die geologische Situation im
Kraftwerksuntergrund, der jährlich anfallende Atommüll und auch die laufenden Emissionen in Abluft und Abwasser genannt.


Jun 17 2009



Klimawandel: Die MVV war’s, die SPD auch

Category: Klimapolitikursel @ 19:04

Erfreulicherweise haben gerade zehn erklärte Block 9-Gegner den Sprung in den Mannheimer Gemeinderat geschafft. Leider sind die Kohlebefürworter aber immer noch klar in der Mehrheit. Da das auch in der Vergangenheit so war, bereiten die Kohlegegner in der Region gerade eine Verbandsklage vor – Mittelbedarf rund 50.000 EUR. Das können Sie mit einer Spende unterstützen. Bankverbindung:
100 Pro Energiewende Kto. 3888 6061, BLZ 670 505 05, Stichwort: Klage GKM

“Mama, die MVV war’s”
In Mannheim dürfen wir zur Zeit in den Straßen wieder große bunte Kinderbilder bewundern: “Mama, die MVV war’s” steht da geschrieben. Und dann ist zu sehen, dass die gute MVV den Strom in die Steckdose bringt, mit dem der Ventilator funktioniert. Ja und wir dürfen alle glücklich sein. Dass die MVV (in Mannheim gemeinsam mit EnBW und RWE) mit Ihrer Kohlepolitik die Zukunft der Kinder gefährdet, mit denen sie ihre scheinbar kindliche Bauernfängerei zu schmücken versucht, ist typisch für weite Teile der Kommunikation des Konzerns. Die MVV hatte deshalb auch schon mal eine Topmeldung im Klimalügendetektor.
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Eigentlich ist es längst Zeit, dass der MVV-Aufsichtsratsvorsitzende und SPD-Oberbürgermeister Peter Kurz für transparente und aufrichtige Kommunikation bei der MVV sorgt – falls er wollte und könnte. Im Wahlkampf vor 2 Jahren schien ihm eine saubere und transparente Kommunikation jedenfalls sehr am Herzen zu liegen. Und zum Thema Energie hatte er sogar den SPD-Bundestagsabgeordneten und Präsidenten des Weltrats für erneuerbare Energien Hermann Scheer in einer Wahlkampfveranstaltung zu Gast.

Für die SPD bietet sich jetzt beim Bundesparteitag am 14. Juni eine Chance endlich ihren Kohlezopf abzuschneiden und sich der Zukunft zuzuwenden – den Vordenker für erneuerbare Energien hat die SPD ja mit Hermann Scheer in den eigenen Reihen. Sie müsste ihm nur mal zuhören.
Fordern Sie von der SPD einen Baustopp für Klima-Killer!
http://www.campact.de/klima/sn6/signer


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