Jan 27 2010



Mannheim unter Strom

Category: Termineursel @ 18:54

Stromwechselparty im Haus der evangelischen Kirche in M,1, 1a
in Mannheim
veranstaltet von:
Umweltforum Mannheimer Agenda e.V., 100 Pro Energiewende e.V. und der evangelischen Kirche in Mannheim
Kopenhagen ist vorbei – was können WIR tun, damit das Klima nicht zur Katastrophe wird?
Bei guter Musik erwarten Sie Infos rund um klimafreundlichen Strom und die Möglichkeit, gleich zu einem Ökostromanbieter zu wechseln.
Referenten:
Dipl. Ing. Oliver Decken
Umweltforum Mannheimer Agenda 21 e.V.
Dr.A. Witthöft-Mühlmann
Büro für Energie und Umwelt, Evangelische Landeskirche
Ursel Risch
100 Pro Energiewende e.V.


Jan 21 2010



Atomkonzerne verhandeln über Geld der Stromkunden

Category: Aktuellursel @ 13:35

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW widerspricht dem Eindruck, die Atomkonzerne RWE, E.On, EnBW und Vattenfall könnten mit der Bundesregierung über größenordnungsmäßig 230 bis 340 Milliarden Euro “eigenes” Geld verhandeln. “Die Manager der Atomindustrie und die Vertreter der Bundesregierung sprechen heute Abend im Bundeskanzleramt über Geld, das uns Stromkunden in den kommenden Jahren erst noch durch drastisch überhöhte Strompreise aus der Tasche gezogen werden soll. Das wirtschaftspolitische Ziel einer preiswerten Energieversorgung wird hierbei mit Füßen getreten”, kritisiert IPPNW-Energieexperte Henrik Paulitz. “Die Bevölkerung ist mehrheitlich überhaupt nicht willens, den Weiterbetrieb der gefährlichen Atommeiler auch noch mit ständig steigenden Strompreisen, Subventionen und Privilegien zu bezahlen.”

Die Bevölkerung erwarte vielmehr eine tatsächlich preiswerte Energieversorgung auf der Basis von erneuerbaren Energien. Dezentral erzeugter Solar- und Windstrom ist laut IPPNW schon heute volkswirtschaftlich günstiger als konventionell erzeugter Strom. “Darüber hinaus sorgt der Windstrom längst für eine Begrenzung der Strompreise und die Solarindustrie hat angekündigt, dass Strom aus Photovoltaikanlagen vom eigenen Dach schon in wenigen Jahren so billig sein wird wie der Strom aus der Steckdose.”

Die Finanzierung der Energiewende lasse sich wie bisher auf der Basis des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) realisieren. “Der Ausbau der Wind- und der Solarenergie ist problemlos direkt über moderate Strompreise finanzierbar. Er erfordert keinerlei Umwege über die Konten der Atomindustrie”, betont Paulitz.

Weitere Informationen:

www.ippnw.de/atomenergie


Jan 21 2010



Treffen von 100 Pro Enegiewende e.V.

Category: Termineursel @ 13:24

Jugendkulturzentrum FORUM, Neckarpromenade 46, 68165 Mannheim, Clubraum 4


Jan 21 2010



Wir machen Euch platt!

Category: Aktuellursel @ 13:20

Wenn die Kämpfer für die Dezentralisierung der Energieversorgung und 100% Erneuerbare Energien jetzt schlafen, sind sie tot, wenn es ans Aufwachen geht.

Nach dem Angriff auf die Solarförderung kommt heute die Meldung “Umweltministerium plant Aus für Kraft-Wärme-Kopplung” (KWK geht nur dezentral!!, und Roland Koch verkündet, wie man bei der nicht mehr aufzuhaltenden Ausbreitung der erneuerbaren Energien die kleinen und mittleren Unternehmen zugunsten der großen Energiekonzerne platt machen kann. So unverfroren liest man das selten:

Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) verlangte in dem Konzept eine grundlegende Neuausrichtung der erneuerbaren Energien. «Es muss Schluss sein mit der romantischen Träumerei, als würde künftig jeder seine Energie selbst produzieren», sagte er der «Wirtschaftswoche». Koch verwies darauf, dass auch die regenerativen Energien «nur im industriellen, großtechnischen Maßstab effizient und zu vertretbaren Kosten eingesetzt werden» können. Zwar werde 2050 Deutschland als eine moderne Industriegesellschaft ohne fossile Brennstoffe versorgt. Doch werde dies eher durch einen Windpark in der Nordsee oder einen Solarpark in der Wüste geschehen, sagte er. Deshalb müsse die Bevorzugung der privaten Erzeugung beendet werden. Die Einspeisevergütung sei nur »ein Übergangsinstrument«, ohne die sich die moderne Solartechnologie nicht entwickelt hätte. Doch könne es sie nicht auf Dauer geben, sagte Koch.

Besonders dreist an dieser Aussage ist: die Windkraft erhält vor der Küste (also dort, wo nur Großkonzerne investieren) eine etwa doppelt so hohe Vergütung wie im Binnenland – von wegen, die regenerativen Energien könnten «nur im industriellen, großtechnischen Maßstab effizient und zu vertretbaren Kosten eingesetzt werden» und die Zukunft der Windkraft läge nur vor der Küste!

Worauf läuft das hinaus? Diejenigen, die jahrelang die Erneuerbaren aufgebaut und viel Lehrgeld bezahlt haben, sollen jetzt abtreten. Die Kleinen sind zu groß und gefährlich geworden und jetzt gibt es für die Großen richtig was zu verdienen. Erst werden die Kleinen (auch große Erneuerbare-Energien-Firmen sind im Vergleich zu RWE, EnBW, Vattenfall und E.ON sehr klein) in die Insolvenz getrieben und dann kaufen die, die jahrelang die Entwicklung aufgehalten haben, das Know-How und die Mitarbeiter aus den angeschlagenen Unternehmen auf.

Bürgerschaftliche Energieversorgung mit Gewinnen für alle? Von wegen. mehr Infos bei:www.metropolsolar.de


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